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Gartendenkmalpflegerische Rekonstruktion der Freiflächen des Landhauses Lemke von Ludwig Mies-van der Rohe in Berlin-Hohenschönhausen Fertigstellung: 2001 |
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Der Garten des Landhauses Lemke ist ein
Beispiel für die Zusammenarbeit von Ludwig Mies van der Rohe mit
den Gartenarchitekten Hermann Mattern und Herta Hammerbacher. Am Obersee in Berlin-Hohenschönhausen gelegen, waren Haus und Garten durch Zweckentfremdung stark überformt worden. Der Bezirk Hochenschönhausen betreibt die denkmalgerechte Rekonstruktion der Anlage und hat das Büro Glaßer und Dagenbach mit der denkmalgerechten Rekonstruktion des Gartens beauftragt. |
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Das zentrale Thema Mies van der Rohes, den Übergang von Innen nach Außen transparent zu gestalten, ist beim Landhaus Lemke durch große Fensterfronten und eine großzügige Sandsteinterrasse verwirklicht. Als baustiltypisches Material wurde für die Terrassen roter Sandstein in handgegespalten Form verwendet. |
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Die Gartenplanung, die laut spärlich vorhandener Quellen auf Herta Hammerbacher aus der Zeit ihrer Partnerschaft mit Hermann Mattern zurückgeht, stellt das Naturgartenkonzept in den Vordergrund: Heimische Wildstauden, durchsetzt mit Stauden, die in den 30er jahre modisch waren. Ein Nußbaum, der die Hausecke akzentuierte, wird an nachgewiesenem Standort nachgepflanzt. Die Proportionen des Gebäudes werden mit einem Obstbaumhain auf den Garten übertragen. |
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Um das zum Obersee hin abfallende Gelände,
entsprechend der historischen Quellen, zu terrassieren, wurden auf ihren
rekonstruierten Standorten Kalksteinmauern mit Trockmaueroberfläche
hergestellt. Die Mauerkrone wurde mit Polsterstauden bepflanzt. |
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